Ab und weiter gehts….

Posted in Inseltagebuch on Januar 27, 2017 by maryoga

Da wir ab morgen wieder auf der Insel sind und die nächsten 7 Wochen nochmals das Inselleben leben, werden meine weiteren Beiträge zum Kurztrip in Australien wohl warten müssen.

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Nichts desto trotz, das Leben meint es gut mit uns und ich wünsche dies euch auch.

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Somit lasse ich/wir euch alle von Herzen grüssen und schön, dass wir alle miteinander Da sein dürfen….

Häbets guet und tüet Guets M.

Urwald

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Januar 27, 2017 by maryoga


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Als wir an der Great Ocean Road entlang gefahren sind, zog es uns von der touristischen Küste ins Landesinnere…Nicht weit, nur jeweils ein paar Kilometer, doch da war das Landschaftsbild total anders und auch die Strassen.

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Wir fuhren stundenlang durch Wälder, langsam und mit offenen Sinnen zum Sehen und Riechen. Dies um den Urwald mit den hohen Bäumen zu bestaunen, Bäume mit dicken Stämmen und das Wilde dahinter zu sehen, resp.zu vermuten und all die Düfte aufzunehmen.

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Schön zu wissen, dass es auch in Australien noch solche Tropenwälder gibt, wenn auch nur noch wenige…Undurchdringbar und mit dieser mystischen Stimmung mit all dem Grünen…es war eine wunderbare Erfahrung.

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Natürlich gibt es da auch Wasser und kleine Bäche, die dann in der Regenzeit die kleinen Strassen unbefahrbar machen.

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Neben all den Baumriesen sah sogar der Bus klein aus und wir noch kleiner…

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Staunen und sich klein fühlen….

Känguru und Koala gehören dazu….

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Januar 24, 2017 by maryoga

Kängurus in Australien gehören wie Kühe zur Schweiz. So war eines unserer Ziele Kängurus zu sehen. Bald schon auf dem Highway runter von Sydney nach Melbourne sahen wir das Erste. Leider jedoch überfahren am Strassenrand und so ging es dann weiter….. bis wir dann am vierten Morgen beim Aufwachen endlich ein quicklebendiges Känguru direkt neben uns hatten und es war kein Traum.

kaengWir haben uns gefreut und waren ganz aufgeregt dem Tier zuzuschauen bis dann auch weitere aus dem Wald kamen…..

Und wohl eins der meisten fotografierten Strassenzeichen Australiens, doch ich weiss nun auch wieso.

20170115_093407Wildlife ist überall in Australien, wenn es nicht die Kängurus sind, dann die Koalas oder Wombats. Und natürlich all die Tiere, die wir zum Glück nicht zu Gesicht bekamen wie die Würfelquallen, Salzwasserkrokodile, giftige Schlangen und Spinnen etc.

imag1990Etwas weit weg und trotzdem ganz nahe….imag2007Zufrieden, Gras fressend und immer wieder um sich schauend. Von da an sahen wir regelmässig welche, zum Teil kamen sie mir wie Rehe vor. Es sah zufrieden aus wie sie auf der Wiese lagen, sassen, und am Schluss meistens davon hüpften. Spezielle und einzigartige Geschöpfe….

und hüpfend mag ich sie am Liebsten 😉

Was auch auf der Wunschliste stand war ein Koala zu sehen. Da hatten wir auch Glück und fanden welche. Gut positioniert, schön weit oben im Baum sitzend und fast immer schlafend. Doch da wir dann so gemein waren und etwas „Lärm“ machten, sind sie dann jeweils erwacht…..

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Könnt ihr ihn sehen? Da oben….

20170121_090314_1_1_1Hier war’s ganz schön früh am Morgen und darum auch meine kleinen Augen 😉

Sie haben uns gelangweilt von oben angeschaut um dann auch gleich loszufressen. „Jööö “  Tiere, wenn auch etwas langweilig da sie „nur“ auf dem Baum sitzen , essen und schlafen. Wusstet ihr, dass ein Koala rund 20 Stunden im Tag schläft? Ja, da bleibt nicht mehr viel Zeit um sich mit anderen Tätigkeiten zu beschäftigen ausser Essen 🙂 und vielleicht mal ein „Gspändli“ suchen? R. war fast nicht mehr unter dem Baum wegzukriegen und hätte sich am Liebsten mit dem Stuhl unter den Baum gesetzt 😉 Doch wollten wir ja weiter, denn es warteten ja weitere „Sehenswürdigkeiten“ auf uns.

Herzgruss „hüpf hüpf“ aus der Ferne M.

On the road

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Januar 17, 2017 by maryoga

Seit ein paar Tagen sind wir in unserem Apollo Hitop Camper unterwegs.
Handlich zu fahren, praktisch zum Leben, klein und fein….

imag1719….und haben uns ans Camperleben gewöhnt. Um ehrlich zu sein, die ersten zwei Nächte waren etwas „harzig“ und wir uns noch nicht gewohnt an die kleine Fläche zum Sein und Schlafen. Da ist halt eine PrivatePoolVilla schon etwas luxuriöser 😉 Doch waren es auch die Nachbarskinder auf den Campingplätzen, die uns doch die Nächte haben kurz werden lassen. Kleinkinder die schreien sind nicht einfach so auszublenden. Nun gut, danach schliefen wir auf „Rest Areas“, etwas wilder und nur mit Plumpsklo, doch dafür mit etwas mehr Freiraum und ruhigen Nächten.

ausSchon praktisch, Auto abstellen, Stühle und Tisch aufstellen, fertig….

aus1Das „Bussli“ fährt sich gut und sogar R. kann drinnen stehen, was sehr praktisch ist.
(Gerade gäbig beim Abwaschen oder  Kaffee kochen;-)

aus8 Übernachtung im Wald, viel Platz um uns herum…..

….und heute schlafen wir da, mit dieser Aussicht

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„On the road“ von Sydney nach Melbourne und dies mehrheitlich der Küste entlang. Ab und zu mal mit einem Abstecher ins Landesinnere, doch immer wieder am Meer. In Sydney hatten wir heisse&trockene 38 Grad und je südlicher wir nun fahren, desto kühler wird es, im Moment sehr angenehm bei etwa 27 Grad.
Die Nächte sind kühl und perfekt zum Kuscheln 😉

aus3Eines der Pausenplätzchen, direkt hinter dem Strand

Der Pazifik ist erfrischend und gerade für ein Morgenbad perfekt
um dann wach und munter mit dem Bus loszufahren.

aus15Da es an diesem Morgen keinen Sandstrand hatte um ins Wasser zu watscheln,
fanden wir einen Pool direkt mit Meereswasser gefüllt.

aus9Ein schönes Gefühl in diesem natürlichen Pool zu schwimmen.
Ich hatte fast ein bisschen „Aaregefühle“, so erquickend war es….

Für heute noch ein paar „Strandschaftsimpressionen“

aus2Salmon Rock Beach

aus10Irgendwo Beach

aus16Einsame Beach

aus13Durchfahr Beach

imag1705Fluss Beach

aus17Etwas weiter weg Beach

aus5Blumen vor Beach

Da wir wohl 1500 Kilometer in nur 11 Tagen fahren,
sind wir täglich on the road. Gut, heute gönnen wir uns mal einen Ruhetag.

Ausgeschlafen, lange und ausgiebig gefrühstückt (mit frischen Erdbeeren und Passionsfrüchten),
Wäsche waschen, Mails schreiben, Föteli anschauen, Sein,
kurz ins Meer hüpfen und sofort wieder der Sonne entfliehen, wir lassen es uns gut gehen.

In sechs Tagen geben wir den Bus in Melbourne wieder ab und bis dahin geniessen wir all die Landschaftsbilder die an uns vorbeirauschen. Geniessen die Tierwelt und die immer freundlichen und sehr aufgeschlossenen Aussies.

See ya later

 

First stop Sydney

Posted in Impressionen on Januar 11, 2017 by maryoga

Kulturschock nach der Insel….Nach einem kurzen Stop auf Bali sind wir in der Grossstadt Sydney angekommen und waren am ersten Tag gerade etwas überfordert. Doch nach einer Mütze Schlaf und Entdeckungslust waren wir gestern in der Stadt, am Hafen und auch in Manly am Strand. Schön war’s…..

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Die Eindrücke von Sydney waren durchwegs positiv, gerade das Quartier in welchem wir übernachtet haben, gefiel mir gut. Newtown (niutun ausgeprochen) ist eher ein alternativ Szenen Quartier und hat ganz viele coole kleine Bars, Restaurants und Läden. Was mir am Meisten aufgefallen ist sind all die Graffitis, sprich Kunstwerke.

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Good day from Sydney 🙂

Picture of the day

Posted in Impressionen on Januar 11, 2017 by maryoga

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Frische australische Erdbeeren essen am Strand von Manly in Sydney. Das bei 35 Grad mit einem angenehmen Wind der über den Rücken weht. Die trockene Hitze gut aushaltend und das Leben geniessend. So darf es sein, weiter so Australien…..

Geburtstag….

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Januar 9, 2017 by maryoga

….von Marionna Maya, dies war vor einem Monat. Da mir dies schon wieder lange her vorkommt, es aber erst gerade war, möchte ich euch doch auch noch daran teilhaben lassen.

Maya und ich fuhren also an diesem Tag ins Dorf und hatten die Ehre die einzigen Weissen beim Sonntagsgottesdienst zu sein. Ich war gerührt von der Hingabe der Menschen, die Verbundenheit aller und auch wie schön sich alle „herausgeputzt“ hatten. Gut, es war während der Messe ein Kommen und Gehen und nicht so still wie wir es bei uns gewohnt sind. Doch fand ich es sehr interessant zu beobachten wie die Kinder einfach sein durften, die Männer mal zum Rauchen raus gingen und wieder kamen und es lebte….Überhaupt wie locker das Ganze war, obschon der Pfarrer vorne ernst und fast ein bisschen gefürchig war. Was er erzählt hat konnte ich nicht verstehen und ehrlich gesagt hat es mich auch nicht sonderlich interessiert. Was mir jedoch sehr gefallen und sogar berührt hat waren die einzelnen Auftritte einer gemischten Chorgruppe von Jugendlichen, ihre Auftritte gingen mir unter die Haut, die Gitarrengesänge und die Stimmen waren einzigartig. Echt schön. Abwechselnd sangen dann auch ein paar junge Männer und zum Schluss auch die alten Männer. So etwas erwartete ich nicht und fand dieser Kirchengang als einer der Schönsten an die ich mich erinnern kann. Nachdem der Gottesdienst vorbei war, durften oder mussten wir beim Herausgehen allen „wichtigen der Kirchgemeinde“ die Hände schütteln und wir waren natürlich die Attraktion.

imag1272Die Kirche des Dorfes, von oben bis unten mit weissen Fliesen….

imag1271Danach wurden wir im Haus der Eltern von Antonia (sie ist die Mama von Marionna)  erwartet. Die ganze Familie hatte sich grosse Mühe gegeben und extra für uns und die Kirchgemeinde von rund 20 Personen,  Essen und Trinken zubereitet. Davon habe ich keine Bilder gemacht und leider auch nicht von der Zeremonie mit der Geburtstagstorte. Die Bilder sind jedoch in mir gespeichert. Ich war froh, als die „Kirchenleute“ wieder gingen und alle etwas entspannter wurden.

imag1274 imag1273Es gab sogar Musik und die Familie Dimara hatte sich einen kleinen Generator gekauft, damit sie Strom hatten und Musik abspielen konnten. Auch wurde extra eine Thermoskanne eingekauft, damit Maya und ich wasserlöslichen Cappuccino trinken konnte.

Uns beiden war dies überhaupt nicht recht und steckten dem Vater von Antonia (der übrigens einer der Holzlieferanten der Insel ist) ein „paar Nötlis“ in die Hand.

imag1276Die Grossmama die jedoch die Kleine „aufzieht“, da Antonia bei uns arbeitet. Dies ist in Indonesien üblicher als bei uns, gerade wenn Frauen alleinerziehend sind, leben die Kinder bei den Grosseltern.

Die kleine Marionna war krank und hatte Fieber und kam vom ganzen Anlass nicht wirklich viel mit. Trotzdem war es schön, sie kennengelernt zu haben.

 imag1300Antonia und die beiden M.’s

imag1280„Gschänkliübergabe“. Diese werden jedoch jeweils erst ausgepackt wenn alle weg sind. Dies aus dem Grund wenn ein Geschenk nicht gefällt, es für beide Parteien nicht unangenehm werden kann. Ich hätte so gerne Maus gespielt als sie die Kleidchen ausgepackt haben.

Und zum Abschluss noch ein paar Schnappschüsse vom Dorf, die ich auf dem Weg zurück zum „Hafen“ gemacht habe. imag1302 imag1304 imag1305 imag1306 imag1310

Selamat jalan – Gute Reise und das immer wieder –

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