Archiv für April, 2013

Marzili Movie

Posted in laut gedacht, weiter geben on April 28, 2013 by maryoga

Noch ist nicht Juli, doch Werbung für etwas Gutes zu machen
kann nie zu früh stattfinden.

http://www.marzili-movie.ch/

Somit notiert Euch schon mal einen der Abende Ende Juli.
Und wer weiss, vielleicht treffen wir uns an einem warmen Sommerabend an der Aare…….?

 

 

 

 

Zeitenchaos und das Leben

Posted in laut gedacht, weiter geben on April 25, 2013 by maryoga

Es ist erstaunlich festzustellen, dass sich die Muster  in (m)einem Leben nicht ändern.
Das was man in sich hat (oder aber einfach die Vergangenheit), nimmt man mit egal wohin.

DAS WAS WAR, MACHT UNS ZU DEM WAS WIR SIND.

Ein Grund zum Davonlaufen?

Ein Grund zum Jubeln?

Ein Grund die Vergangenheit hinter sich zu lassen?

Ein Grund den Kopf in den Sand zu stecken?

Ein Grund längerfristig etwas zu verändern?

Ein Grund nirgends mehr hin zu reisen?

Hm, what to do?

Von Dänu oder aber Laotse hab ich was gelesen:
„Wer depressiv ist, lebt in der Vergangenheit,
Wer Angst hat, lebt in der Zukunft,
Nur wer in der Gegenwart lebt, lebt glücklich.“…..

…..und es geht gleich weiter mit der Gegenwart:

„Die Gegenwart kann man nicht genießen ohne sie zu verstehen
und nicht verstehen, ohne die Vergangenheit zu kennen.“
(Sigmund Freud)

wo wir wieder in der Vergangenheit wären……

Das was war kann ich nicht ändern, doch ich kann SEIN,
im JETZT und dies zu dem machen was meine Zukunft wird.
Nur leider hilft das ALLES nichts,
wenn man in der Vergangenheit stecken bleibt.

Bin ich denn nun festgesteckt in der Torte der Vergangenheit? 😉

PS. Es geht mir gut 🙂

Picture of the day

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on April 19, 2013 by maryoga

Heute wurden wir am Flughafen in Tagbilaran (Insel Bohol auf den Phillipinen) wieder etwas „schikaniert“ und es war nervig wie wir als verdächtige Terroristen behandelt wurden
(Ob das wohl am langhaarigen Mann liegen könnte?) GRINS
Anyway, wir durften also doch von Tagbilaran nach Manila fliegen und morgen geht es wieder zurück nach Thailand.

Das Bild des Tages ist die Aufnahme beim Gate bevor wir zum Flugzeug laufen konnten. Als Arbeitsfläche diente ein „Plastikschämeli“ mit zusammengeklapptem Schachbrett. Kostengünstig alleweil und jederzeit anders einsetzbar.

FlughafenTagbilaran

In den letzten vier Wochen war ich doch immer wieder mal in einem Flugzeug anzutreffen. Phuket-Singapur-Manila-Cebu-Manila-Koror-Manila-Tagbilaran-Manila-Singapur-Phuket. So sah die Flugstrecke aus…..Von Manila selber habe ich nichts gesehen ausser dem Runway, doch immerhin war ich fast in jedem der vier Terminals einmal.

Love – Happiness – Kindness

Posted in laut gedacht, weiter geben on April 18, 2013 by maryoga

Have you ever been in love? Horrible isn’t it? It makes you so vulnerable. It opens your chest and it opens up your heart and it means that someone can get inside you and mess you up.”
(Neil Gaiman)
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“I think happiness is what makes you pretty. Happy people are beautiful. They become like a mirror and they reflect that happiness.” (Drew Barrymore)

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„Kindness is a language, that the deaf can hear, and the blind can see. I am often deaf and blind, please take my hand and walk with me.“ (Mark Twain)

for R.

Picture of the day

Posted in Impressionen on April 16, 2013 by maryoga

Naturnimmt

Die Natur nimmt was sie will und macht ein Kunstwerk daraus…..

Inselhüpfen

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on April 14, 2013 by maryoga

03.04.2013
Nun bin ich schon auf Palau (Mikronesien) und bis jetzt ist es nicht wirklich schön da. Hat schon damit angefangen, dass wir in Manila bei der Abfertigung von United Airlines durch x-Sicherheitskontrollen mussten, es mühsam war und ich mich nun wie in Amerika fühle, „Amerikanisch besetzter Sektor“. Bezahlt wird hier in Dollar und schweineteuer ist es auch. Alles ist irgendwie komisch und es fühlt sich nicht wie Asien an. Übermorgen reise ich nach Peleliu und hoffe, dass es da besser ist. Mal schauen was mich erwartet……..

PeleliuBoot1

Public Ferry, voll geladen mit ALLEM. (Auto, Schwein, Bier, Motorrad etc..)

PeleliuWeg

Die Höhle für den Mann, ich kenne jemand der da gerne leben würde 🙂

Die Bootsfahrt war schön, wir fuhren durch die Lagune an unzähligen Inseln vorbei. Diese gehören alle zum Naturschutzgebiet und natürlich kassieren die Palauaner auch da ab. Wir bezahlten eine Gebühr zum Einreisen, ein Permit um sich auf dem Wasser zu bewegen, ein Permit um sich Unterwasser aufhalten zu dürfen und zu guter Letzt bezahlten wir auch noch bei Abflug eine „Non Citizan und Green Fee Tax von 50Dollar „. Ich glaub pro Person sind wir gut 150 Dollar losgeworden! Ich habe mich nur gefragt, wer wohl schlussendlich an all den Gebühren profitiert……

PeleliuWeg2

Peleliu1 Peleliu2 Peleliu3

Im letzten Dezember hat der Bopha Hurrikan die Insel heimgesucht (hauptsächlich hat dieser jedoch die Phillipinen betroffen) und zum Teil sah es aus wie im Krieg, überall umgefallene Bäume und trostlose Anblicke! A propos Krieg komm ich gleich noch dazu…..

Das Tauchen rund um Peleliu war phänomenal und hat mir sehr gut gefallen. Jeder Tauchgang mit Grossfisch (Haie), auch sonst Fischsuppe und tolle Unterwasserlandschaften. War ein tolles Gefühl morgens abzutauchen, war eine Art „Morgenfernsehprogramm“, live dabei. Friedlich. Taucherisch hat sich die Reise gelohnt. Echt wow! Sonst war Peleliu eher ein „Erwachen“. Mir war bis zur Ankunft auf Peleliu nicht bewusst, dass die Insel (10km lang, etwa 4km breit) im zweiten Weltkrieg eine Zielscheibe der Amerikaner war und ein blutiger Kampf zwischen den Japanern und den Amerikanern stattfand. (The battle of Peleliu)

Wer mehr dazu wissen will: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Peleliu

Unser erster Tag erlebten wir mit „Sightseeing“. Dank Steve, den wir auf der Fähre kennengelernt hatten, erlebten wir keine normale Touristentour und es war spannend jedoch auch erschreckend. Noch heute gibt es auf der Insel überall Minen, unentschärfte Bomben und Munition. Tausende von Soldaten starben auf der Insel und dies nur, weil die Weltsheriffs die Insel oder besser gesagt das Flugfeld wollten um näher an den Phillipinen zu sein. (Das Flugfeld wurde jedoch nie benutzt und das ganze Gemetzel war umsonst)

PeleliuAirport

Das umkämpfte Airfield im zweiten Weltkrieg

Peleliu

Auf der Ladefläche dieses Autos „krusten“ wir über die Insel

PeleliuCave

Höhlen in denen sich die Japaner versteckten bis diese von Amerikanern gefunden und ausgeräuchert wurden. Die ganze Insel bestand wie ein Emmentaler Käse voller Löcher, resp. Höhlen in den Felsen.

PeleliuWar PeleliuWay

Anyway, es war zwar spannend all das zu erfahren, doch fühlten wir uns nicht wohl. Es gibt nichts zu tun auf der Insel ausser Tauchen. Die Inselbewohner waren kettenkauende Bettelnusskonsumier/innen, doch damit nicht genug…..So sind wir eine Woche früher wie geplant wieder zurück auf den Phillipinen. Ein Traum der schon länger im Kopf herumschwirrte hat sich nicht als das erwiesen was es hätte sein können. Auch das soll gelernt sein und trotzdem war diese Reise eine Erfahrung wert.

Quizfrage – Picture of the day

Posted in Impressionen on April 13, 2013 by maryoga

Quiz

Wer weiss was das ist oder mal war? Dieses Ding sah ich in Koror (Palau) und gehörte zum Hotelinventar, was jedoch nicht mehr funktioniert hat!

Phillipinen

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on April 3, 2013 by maryoga

Die letzten Tage verbrachte ich auf den Phillipinen, auf Malapascua wie ihr ja schon mitgekriegt habt. Die Phillipinen bestehen ja aus gaaaanz vielen Inseln und es hat uns von Cebu aus in den Norden gezogen. Dies auch dank dem Tip von Remo 🙂  Cebu hat mir gut gefallen und auch die Fahrt mit dem Bus von Cebu nach Maya und danach mit dem Boot nach Malapascua war schön und kurzweilig. Nun gut, eine Tagesreise halt.

map_philippinen

Die Tauchspots um Malapascua sind für Fuchsschwanzhaie (Tresher Shark) bekannt und diese Tauchgänge fanden jeweils morgens um fünf statt. Jedoch konnte ich mich nie aufraffen so früh aufzustehen und es war schon viel, wenn ich um neun tauchen ging. Gut, am letzten Tag, sollte es dann doch sein, weil Frau nicht auf Malapascua gewesen sein sollte ohne die Haie zu sehen. Ja, so stand „Schöberli“ um 04.30 auf und torkelte zum Tauchcenter und aufs Boot. Dann, nach einem Kaffee und dem Vorbereiten des Gerödels, hiess es, dass das Boot nicht fahren könne wegen Motorenschaden. Da es der 1. April war, dachte ich zuerst, es sein ein Witz, doch war es nicht. So bin ich doch abgereist ohne die Fuchsschwanzhaie gesehen zu haben, immerhin hatten wir andere Tauchgänge die auch nicht so schlecht waren. Das erste Mal überhaupt bin ich durch eine Höhle/Kanal getaucht und hatte Freude als es ganz dunkel wurde. Doch dies wohl auch nur, weil ich wusste, dass wenn ich die Lampe wieder anschalte, es heller wird. Als wir aus der Höhle tauchten schwammen ein paar Weissspitzenhaie vor unserer Nase rum und mehrere Minuten lagen wir gemütlich da und schauten den Haien zu, dies bis dann eine Gruppe von Tauchern kam und die Haie abhauten. (War wohl ein italienischer Kegelclub)

Ein paar Impressionen aus Malapascua…..

Malapascua3

Malapascua1

Malapascua

Hab ein paar Sachen gelesen über die Phillipinen und ich war mir bis anhin nicht bewusst, wieviel Einfluss die Spanier einmal gehabt haben. Über 300 Jahren waren die Spanier auf den Phillipinen. Viele Städte und Dörfer haben spanische Namen. Doch wie auch andere asiatische Länder wurden auch die Phillipinen von Europäern besetzt, von den Amerikanern und den Japanern, die Phillipinen haben eine bewegte Vergangenheit.

Ausschnitt aus Wikipedia:

Spanisch war bis 1973 eine Amtssprache der Philippinen und wurde zeitweise auch von etwa 10 % der Bevölkerung gesprochen. Die meisten Spanischsprechenden waren Mestizen oder kamen aus der Oberschicht. An Universitäten wurde meist auf Spanisch unterrichtet, und auch viele Zeitungen erschienen in dieser Sprache.

1901 wurden die Philippinen eine amerikanische Kolonie. Die Amerikaner führten Englisch als erste Amtssprache ein. So verlor Spanisch immer mehr an Bedeutung, auch der Unterricht fand bald nicht mehr auf Spanisch statt.

Englisch kam erstmals 1898 auf die Inseln. Durch amerikanischen Einfluss ist Englisch neben dem Filipino heute die zweite Amtssprache und wird von etwa 125.000 Menschen (meist Amerikanern) als Muttersprache gesprochen. Für mehr als 50 % der Filipinos ist Englisch eine wichtige Zweitsprache.

Das Englische ist in Schulen ab der 3. Klasse und in Hochschulen die Unterrichtssprache und ist die Arbeitssprache in der Geschäftswelt.

Soviel zu heute und bald aus Mikronesien…….Sonnenhitzegrüsse