Archiv für Februar, 2016

Letzte Tage…..

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Februar 29, 2016 by maryoga

Ein letzter Beitrag von der Insel. Letzte Woche bei der Anreise von Maya haben sich ein paar Jungs und Antonia „ver-oder entkleidet“ und einen traditionellen Papuatanz vorgeführt. Je nach Lust und Laune tanzen sie dann vor den Gästen und die Initiative kommt immer von ihnen,
denn es soll kein „müssen sein wenn sie dies tun. Doch die Ankunft von Maya war jedoch ein spezieller Anlass 😉

Inspiriert von den Malereien wollten auch Ockie und ich ein wenig weisse Farbe im Gesicht zur Begrüssung haben.

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Und……die Nachfolger sind da, haben die Köpfe voller Informationen und können nun aus dem Vollen schöpfen.
Trotz nur wenigen Tagen Übergabe hatte mein Nachfolger Martin und ich noch die Gelegenheit anzustossen auf eine zufriedene PEF Inselzeit.

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Die beiden „Techniker“ hatten mehrere Wochen Zeit für die Übergabe, doch gab es auch noch ein paar Baustellen zum Beenden und sie waren erfolgreich. Auch hier bei der Happy Hour schauen sie zufrieden aus, oder?

Auf bald von unterwegs, nun geht’s ans Packen…….

 

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Wenn die Front kommt….

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Februar 17, 2016 by maryoga

…sieht es sooo aus.

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Eindrücklich, fast ein bisschen unheimlich. Gerade konnten wir beobachten wie es näher kommt.
Zuerst die Wand, dann der Wind, dann der Regen….und innert ein paar Minuten ändert sich alles….
Alle rennen um alles zu verräumen was nicht nass werden sollte.

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Eine Seite schwarz, auf der anderen Sonnenschein und blauer Himmel…

…und dann sieht es nur noch grau aus und gerade regnet es sooo stark,
dass es mir während des Schreibens auf den Kopf tropft.

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Glaube da muss das Dach wieder mal „repariert“ werden.
Doch ist es auch schön, wenn es dann mal regnet, die Spannung weg ist und wir uns alle freuen am Süsswasser.

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und jetzt, eine Stunde später, scheint wieder die Sonne und es ist als wäre nichts gewesen.
Ausser, dass es auf der Insel nun wieder ans Aufräumen geht, vorallem für den Gärtner gibt es einiges zu tun.

Überraschung

Posted in Inseltagebuch, laut gedacht on Februar 14, 2016 by maryoga

Was für eine freudige Überraschung gestern als ich zurück auf die Insel kam. Erstens war es nach ein paar Tagen Sorong schön wieder auf der Insel zurück zu sein auch wenn mir die Tage in der „Stadt“ gut getan haben.

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Doch ich fand ein Päckli und einen Brief aus Europa auf meinem Pult liegend.  Der Brief an uns beide addressiert und abgestempelt am 4.12.2014. Die Schwester von R. hatte uns eine Weihnachts-und Neujahrskarte geschickt und so haben wir die Wünsche nun halt ein Jahr später erhalten. Merci Elke 🙂

…..und dann lag da noch ein kleines Päckli welches im November 2015 auf die Post gebracht wurde. War ja gar nicht mal so lange unterwegs . Ich habe ein Geburtstagsgeschenk erhalten und es ist angekommen, soooo schön. Merci Barbara für den tollen Duft.

Es kann wohl kein Zufall sein, dass gerade beides gleichzeitig angekommen ist. Ich gehe davon aus, dass diese beiden Sachen irgendwo liegen geblieben sind. Jemand fand nun, er oder sie könnte sich mal darum kümmern. Danke dem Jemand für die Bemühung und die Freude, die er damit gemacht hat.

Dies meine Sonntagsnews aus der Ferne – Liebe Grüsse M.

Denken und Danken

Posted in laut gedacht on Februar 11, 2016 by maryoga

Ich habe Zeit zum Denken, Nachdenken und Umdenken. Die letzten Monate auf der Insel haben mich Einiges gelernt, viel Gutes wie auch weniger Gutes. Egal wo man lebt und liebt, gibt es ALLES, gut -schlecht, lustig-traurig-es ist immer Licht-Schatten, Ying-Yang etc.

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Ich sehe es als ein weiterer „Lehrblätz“ in meinem Leben. Abgrenzen war noch nie meine Stärke und nun habe ich nochmals erleben dürfen, was es bedeutet, wenn Frau sich auf Dauer nicht abgrenzen kann.  Hallo Deja Vù 😉 Ich konnte von den Menschen lernen, mit denen ich tagtäglich arbeitete, von ihrer Ausgelassenheit, Unbeschwertheit jedoch auch manchmal Gleichgültigkeit. Die meisten „Papuas“ sind stolze Menschen und es hat eine Zeit gedaudert, bis ich herausgefunden hatte, wie ich mit ihnen sprechen, resp. verhandeln muss.

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Psychologisches Geschick von Vorteil und nicht immer ist es mir gelungen. Zusätzlich kommt da natürlich noch die Sprachbarriere, resp. die Gefahr der Missverständnisse durch die nicht heimische Sprache. Eine weitere Tatsache ist, dass gerade die Menschen aus den umliegenden Dörfern, nie wirklich die Gelegenheit hatten eine gute Schule zu besuchen.  Die meisten können schreiben und lesen. Doch ihr Wissensstand ist beschränkt. Gute Lehrer zu finden, die abseits von der Zivilisation leben und unterrichten sollen, ist sehr schwer. Ich nenne es „Lernresistenz“ weil sie es nie gelernt haben. Die Kombination von Stolz und Unwissenheit, macht es für uns „Westler“ zur Herausforderung mit dem richtigen Fingerspitzengefühl die Menschen zu führen und ihnen auch etwas „lernen, mitgeben“ zu wollen.  Jemandem etwas zu lernen, der es A, gar nicht wirklich versteht und B übermorgen wieder vergessen hat, kann auf die Dauer ermüdend sein. Natürlich sind nicht alle so, doch der Mentalitätsunterschied bleibt. Das ist nur ein Beispiel von vielen und da habe ich mich, wie soll ich sagen, „darin verloren“ und es gelang mir nicht mehr abzuschalten, mich eben abzugrenzen.

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Der Spagat von Menschen führen, auch immer wieder Regeln durchsetzen, ab und zu auch „die Böse“ sein und für alle DA sein, sei es Angestellte oder Gäste und weiterhin für mich wie auch zu meiner Liebe zu schauen, das ist mir, so empfinde ich es im Moment, nicht gelungen. Es allen Recht machen zu wollen, und doch auch zu  wissen, dass ich es nie allen Recht machen kann, hat in mir ein Gefühl der Resignation hinterlassen. (Das wird sich wieder verändern, ich weiss)

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Das ganze „InselPaket“ hat dazu geführt, dass ich seit Wochen immer wieder krank war/bin. Wenn es nicht Migräne ist, dann habe ich Fieber oder kämpfe mit Lungenproblemen oder habe Herzrasen oder und oder… Es ist eine „never ending Story“. Ich bin an diesem Punkt angelangt, wo ich meinen Körper nicht mehr überhören kann und will.
Keinen Moment möchte ich missen den ich erlebt habe, denn ich weiss, dass alles im Leben einen Sinn hat und mich all das zu dem macht was ich bin. Ich bin sehr dankbar und froh darüber, dass ich ein Teil der Raja4Divers Familie sein durfte, speziell Maya habe ich Vieles zu verdanken und ich bewundere sie. Auch weiss ich jetzt schon, dass ich einige vermissen werde.

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Mein Bedürfnis mich wieder mehr mir zuzuwenden, mir mehr Beachtung zu geben und für mich einzustehen ist da. Aufhören „die Welt zu retten“ (na ja, nicht ganz aufhören), doch mehr meine eigene Welt wieder zu leben. Auf das freue ich mich – So wünsche ich euch allen sonnige Gedanken und auch die Zeit um über euer Sein nachzudenken.

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Fast vergessen….

Posted in Impressionen on Februar 11, 2016 by maryoga

Noch gar nicht so lange ist es her, als ich darüber berichtet habe, wer uns auf der Insel besucht hat. Dabei habe ich schlichtweg vergessen, dass ja noch weitere liebe Menschen da waren, nämlich aus der Familie 🙂 Mein Onkel Erich mit seiner Frau Käthi waren letztes Jahr auch zwei Wochen bei uns. Käthi, die jeden Tag schnorcheln ging und Erich, die Nichtwasserratte, der sogar 3x im Wasser war. Dafür hat er den Inselrekord an Bierverbrauch noch heute 🙂 Die beiden hatten mich damals schon auf Nunukan besucht und wer weiss, wohin sie mir noch folgen werden?

Hey ihr beiden, hier noch ein zwei Bilder von uns, nur für euch.

IMAG0554 IMAG0559 Danke nochmals, bis bald in der Schweiz