Archiv für Oktober, 2009

Schreib-Eindrücke, die Dritte

Posted in Inseltagebuch on Oktober 29, 2009 by maryoga

Wo beginne ich? Yoga läuft überraschend und schlägt ein, die Gäste geniessen die Abwechslung nebst dem Tauchen und ich geniesse es zu unterrichten. Gerade heute lag ich wieder auf der Matte, Blick in die Palmen, blauer Himmel, Wind der warm über den Körper blies und im Hintergrund das Rauschen des Meeres. Vor ein paar Tagen hatte ich bereits morgens um 5.30 Uhr eine Einzelstunde. Mein erster Mann hier auf der Insel der sich getraut hatte ein paar Asanas zu üben. Übrigens war dieser Mann (Thomas) ein Journalist der mit einer 6er Gruppe auf Leserreise war und ich bin ja gespannt was er schreiben wird! Nun ja, ich wurde reichlich von ihm beschenkt, mit Schokolade, Lesestoff und spannenden Gesprächsstunden an der Bar.

Da Lina, die Masseurin, nun für 2 Monate verreist, erhielt ich die letzten Wochen Massageunterricht (Danke Susi für deine wertvollen Unterlagen). Nun bin ich ab sofort die Inselmasseurin. (Wurde auch schon als Wellnesstante betitelt) Nun ja, bereits 2 Opfer durfte ich massieren und gemäss Ihren Feedbacks mussten sie nicht leiden dabei. Ganz schön anstrengend bei dieser Hitze zu massieren und dennoch, gefällt mir.

Gerade ist es ruhig auf der Insel, für ein paar Tage sind keine Gäste anwesend und wir alle „hängen“ rum. Klar, zu tun gibt es immer etwas, doch die Angestellten zu motivieren ist gar nicht so einfach. So wurden zum Beispiel die Boote innen und aussen geschrubbt, ein Boot der Tochterinsel Nunukan musste dringend repariert werden bevor die nächsten Gäste kommen, das Tauchcenter wurde gründlich geputzt und aufgeräumt, ein Zimmer wurde restauriert (Termiten haben da gewirkt), alle Matratzen wurden an der Sonne ausgelüftet, weiter wurden die Tanks gründlich gereinigt, der neue Generator wurde in Betrieb genommen, und und und….. Rumhängen, Nichts tun, Cigaretten rauchen und so den Tag vorbei gehen lassen können sie alle, ausser sie erhalten klare Ansagen.

(Auch ich bewege mich bereits langsam – palan palan)

Was habe ich heute gemacht? Nicht viel für CH-Verhältnisse! Schlafen bis sieben Uhr, frühstücken, tauchen, Lunch, Yoga und wieder Essen. Hatte heute meinen ersten Strömungstauchgang, welcher ich aber nicht wirklich geniessen konnte. Step by Step lerne ich mehr übers Tauchen und darf da noch etwas mehr Geduld mit mir haben. Doch tauchen gefällt mir und ich freue mich auf mehr Meer und die ganze Unterwasserwelt mit all diesen Farben, Tieren, Pflanzen, Korallen usw.

So wünsche ich Euch weiterhin einen farbenfrohen Herbst und schicke tropische Grüsse in die Schweiz – M.
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Lazy day- wenn die Gäste weg sind…..

Posted in Impressionen on Oktober 28, 2009 by maryoga
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...werden Matratzen an der Sonne ausgelüftet und ich gehe schnorcheln

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auch Tauchboot "Bebek" wird aussen geputz

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und Kater Knörrsack pennt, muss sehr bequem sein so.

Life

Posted in laut gedacht on Oktober 27, 2009 by maryoga

Life is a challenge – meet it

Life is love – shake it

Life is a dream – realize it

Life is a game – play it

The pirates of Nabucco

Posted in Impressionen on Oktober 26, 2009 by maryoga
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Neue Motoren für Cinta (Tauchboot) Cinta heisst übrigens Liebe, Zuneigung

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Emil, der photogene Dive Guide

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Pictures of the day

Posted in Impressionen on Oktober 26, 2009 by maryoga
On the way to the dive spot - Leserreise Tauchen - Thomas :-)DSC08941_resize

On the way to the dive spot - Leserreise Magazin Tauchen -

Pictures of the day – Beachlife

Posted in Impressionen on Oktober 20, 2009 by maryoga

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Grad uftoucht – ds erschte mau i mim Läbe 27 Meter Ungerwasser – und itze möchti gärn chli küsse…

Posted in laut gedacht on Oktober 19, 2009 by maryoga

Hard work, but nice

Posted in Inseltagebuch on Oktober 18, 2009 by maryoga

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Ein Tag wie heute….

– Für die Wasseranlage alte und dreckige Filter schruppen bei 30 Grad mit viel Wasser und viel Armkraft (hatte Freude wieder mal so richtig zu „choseln“)

– Mit den Jungs Palmwedel schleppen, und Kokosnüsse sammeln. Faszinierend wie Mann auf  Palmen klettert und mit dem Buschmesser reinhaut. Der arme Kerl hatte jedoch heute Abend überall „Spriessen“ in den Füssen!

– Abwasch in der Küche mal anders….viel Geschirr und natürlich ohne Maschine. Alles mit viel Seife und möglichst wenig heissem Wasser.

– Entgegennahme und Kontrolle aller bestellten Lebensmittel (inkl. Gas, TV, Kohle, Druckerpatronen, Briefmarken etc.), die mit dem Boot aus Berau angekommen sind. Natürlich mit einer Liste auf Indonesisch, ein Vergnügen zu raten was wohl was sein könnte.

– Yoga am Strand mit viel Schweiss und wunderschönem Ausblick aufs Meer. Muskelkatereffekt garantiert

– Eine Runde schwimmen um die Insel, mit Schnorchel, Brille und viel Strömung. Schwimmend dem Sonnenuntergang entgegen. Dies mit zusätzlicher Belohnung, nämlich einer wunderschönen riesigen Schildkröte. Übrigens dauert eine Umrundung der Insel 1 Stunde (zu Fuss etwa 10 Minuten :-))

– Köstliches Nachtessen mit Fünf-Gängen und einem erfrischenden Bintang Bier.

Es grüsst von der Insel – M.

No comment oder eifach schön

Posted in Impressionen on Oktober 15, 2009 by maryoga

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Zweite Schreib-Eindrücke

Posted in Inseltagebuch on Oktober 13, 2009 by maryoga

Fast schon zwei Wochen  bin ich nun auf Nabucco Island und ich staune, was ich bereits alles erlebt habe. Hätte ja nicht gedacht, dass auf einer soooo kleinen Insel so viel Abwechslung sein kann. Die Tage vergehen im Nu und ich falle jeden Abend zufrieden und müde ins Bett. Bis jetzt träumte ich jede Nacht und meistens träume ich von Euch, Ihr die in Bern oder sonst wo seit. (Immer wieder begegnen mir Leute von hotelleriesuisse) Lustige Kombinationen haben sich bereits ergeben und vielfach bin ich immer noch am Packen oder Verabschieden…….Da gibt’s wohl noch etwas zu verarbeiten :-)))) Der Körper ist da, langsam aber sicher komme ich auch mental hier an, mit allem drum und dran. Alles geht langsamer, auch die Verbindung im Internet und schnell laufen geht auch schon nicht mehr…

Ich fühle mich sehr wohl und staune jeden Tag über die Schönheit der Insel. Nur leider kämpfe ich seit meiner Anreise mit Schnupfen und Husten und kann somit nicht tauchen gehen. Meine Geduld ist hier gefordert und ich hoffe fest, dass ich bald die Unterwasserwelt hautnah miterleben kann. Die Gäste schwärmen alle sehr von den vielen schönen Eindrücken. Die fast tägliche Yogamorgenstunde um sieben ist eine Wohltat, wenn auch jeden Morgen bereits ein nasses Vergnügen (schwitzen). Das Frühstück danach immer doppelt lecker, mit frischen Früchten und Blick auf die Lagune. Meistens weht ein leichter Wind und ich geniesse die Ruhe hier sehr. Obschon die Flughunde jeden Morgen bei Dämmerung einen „höllen“ Lärm machen, sie kreischen wie kleine Kinder im Rudel….

So konnte ich mich hier bereits etwas nützlich machen (Marionna´s Malstunden :-)), wenn auch nicht mit grossen Taten. Neu gibt es also auf der Insel Holzschilder unter gewissen Bäumen/Blumen wo draufsteht was es denn ist und dies auf drei Sprachen. (Deutsch, Englisch und Bahasa) Somit können alle lernen, die Gäste, die Angestellten und ich auch….Versuche jeden Tag etwas Neues zu lernen und mir gefällt die indonesische Sprache. Mit den Gästen tratschen und mit diesen Bier trinkend den Sonnenuntergang geniessen gehört auch zu den Aufgaben der Gastgeber/innen. Somit habe ich immer wieder das Vergnügen einfach zu sein….. (Auch an Kretek (Nägeli) Cigaretten habe ich gefallen gefunden) Die Orchideen sind noch nicht umgetopft, doch hier heisst es vielfach „was du heute nicht erledigt hast, kannst de gut auch morgen erledigen.“  So oder so, ich gehe jetzt ins Bett und wünsche Euch trotz Kälteeinbruch einen weiterhin schönen Herbst.

Es grüsst von der Insel – M.