Archiv für Juni, 2012

Ein Tag in Liedern – immer noch Schoggitage

Posted in Inseltagebuch on Juni 27, 2012 by maryoga

Im Moment sind meine Tage eher unspektakulär und kann Euch gerade nicht viel Neues berichten daher ein Ausschnitt in Liedern. Jedes davon bestimmt auf YouTube zu finden.

Let the sunshine in von Hair – Aufstehen und die Sonne scheint – vor dem Sonnenaufgang durch Kindergelächter, Hahngeschrei und Katzengejammer kurz aus dem Schlaf gerissen und dann weiterpennen….Wie schön die Geräusche wahrzunehmen ohne dass es Stress auslöst.

What a wonderful world von Louis Armstrong – Weil das Leben einfach Schön ist – Lebe die Liebe und du liebst das Leben

Chum bring in hei von Baschi – zwar nicht Fussball jedoch wieder Tischtennis mit Showeinlagen.

Ein Tag am Meer von den Fantastischen Vier – Strandspaziergang mit Lisa und lustigen, herzerwärmenden Begegnungen mit balinesischen Familien

Hold on von Angus and Julia Stone – Frauengespräche, Lebensgeschichten und Weisheiten zum Leben und Sterben

Let it be von Bob Dylan – Meditation und hundertmillionen Gedanken die da auftauchen. Die Geduld immer wieder von Neuem das Theater im Kopf zu unterbrechen. Ich bleibe drann….

Einer geht noch von Tom Angelripper …..- Arrakattack (Arrak ist eine aus Palmzuckersaft und Reismaische gewonnene Spirituose mit 50-70% Volumenprozent) – Zwei sind bestimmt einer zuviel, der heutige Kater bestätigt mir das! War froh musste ich gestern nicht mehr weit laufen bis ins Bett…Jedoch war es einfach passend und nottabene auch gut um die Bakterien im Magen abzutöten .

Weiterhin Schoggitage und morgen geht es um 5 uhr auf den Markt zum Einkaufen. Somit gute Nacht für heute.

PS. Danke Dänu für die Inspiration und Remo bitte nicht aufhören zu lesen……

Advertisements

Die Langsamkeit des Seins

Posted in laut gedacht on Juni 25, 2012 by maryoga

Die Gedanken nehmen ihren Lauf, man träumt, versetzt sich an einen anderen Ort und gleichzeitig bleibt man ungeheuer präsent. Milan Kundera sagt in seinem Roman „die Langsamkeit“, dass Schnelligkeit, der Dämon der Schnelligkeit oft mit Vergessen und Vermeiden assoziiert wird und Langsamkeit mit Erinnerung, der Auseinandersetzung mit einem Thema. Wir bewegen uns langsam, wenn wir uns selbst, anderen und unserer Umwelt zuhören. Wir bewegen uns langsam, wenn wir uns mit uns selber auseinandersetzen, wenn wir uns erinnern.

Ich bewege mich im Schneckentempo und setzte mich auseinander, ob ich will oder nicht.

Geniesst die Hektik und Schnelligkeit in Bern oder wo auch immer 🙂
Sonnengruss aus Bali

Pictures of the day – Lisa

Posted in Impressionen on Juni 22, 2012 by maryoga

 

Ein Schoggitag

Posted in Inseltagebuch on Juni 20, 2012 by maryoga

Der  Status „Ankommen“ und keine beruflichen Aufgaben, geben mir Raum die Zeit mir zu widmen. Nicht um Euch neidisch zu machen, sondern um Euch einen „langweiligen“ Tag zu beschreiben, hier ein paar Ausschnitte daraus:

Nach erneuten 10h Schlaf gönnte ich mir ein paar Dehn-und Streckübungen mit Yoga. Da ich zu faul war an den Strand zu gehen, blieb ich einfach im Zimmer und liess die Sonnenstrahlen ins Zimmer scheinen. Danach brauchte ich einen Kaffee und ein erstes Hallo mit den neu angereisten Gästen. Nach einer Woche mit einer australischen Yogagruppe sind nun deutsche Gäste da und die Energie im Resort hat sich verändert.

Nun gut, Energie hin oder her. Zum Frühstück mampfte ich frische Ananas, Papaya und köstlichstes selber gebackenes Brot mit selbergemachter Konfi, dies mit Blick aufs Meer und Sonne im Gesicht.

Danach hatte ich um elf ein sportliches Rendezvous mit Rainer in unserem „Bondalemer Stadion Grasburg“.  (ja genau Grasburg) Wer die Ruine Grasburg in der Nähe von Schwarzenburg kennt, kann bestimmt verstehen warum mir dieser Platz von Anfang an sympathisch war.

Nach x-Jahren habe ich wieder einmal Tischtennis gespielt (was ich nun regelmässig tun werde) und war überrascht, dass ich überhaupt „ds Bäueli preicht ha“. Dank angeborenem gutem Ballgefühl war ich innert Minuten zu Schlägen bereit, die mich selber erstaunten. Der Körper vergisst alte Abläufe nicht und es war richtig gut und tat auch gut. Nach mehr als einer Stunde und ein paar schönen abschliessenden Ballspielen für den Tischtennisgott, schlossen wir das Stadion und ich begab mich in den kühlen Pool.

Das Meer ist immer noch etwas wild und zu aufgewühlt um Schwimmen zu gehen. Plötzlich machte es „platsch“ und Lisa landete im Pool. Lisa ist die siebenjährige Hündin mit einem erstaunlichem Charakter. Noch nie ist mir ein solcher Hund begegnet und sie verstehter sogar Berndeutsch. Gut, eigentlich weiss sie, dass sie nicht im Pool baden darf und dennoch tut sie es hin und wieder. So schnell sie im Wasser war, so schnell war sie auch wieder draussen. Ich drehte ein paar Runden und legte mich dann in die Sonne.

Dann war auch schon wieder Zeit zum Essen….

Statt Mittagsschlaf  machte ich mit Lisa einen Spaziergang am Strand und übte mich im „Stäckli schiesse“. Irgendwann kehrte sie um und so marschierten wir wieder zurück ins Resort. Lisa ist unglaublich und lässt sich auch schon von mir abduschen und einseifen, was für eine friedliche und grosszügige Seele.

Um sechs hiess es dann „sitzen“ in der wunderschönen Meditationshalle und auch da war Lisa mit von der Partie bis es dann um sieben zum Gong schlug. D.h. dreimal Gong und das Essen steht parat.

Ja, was noch? Ein Schluck Campari (dank Duty Free Shop) und ein paar Sternschnuppen rundeten meinen gemütlichen Schoggitag ab. So langweilig ist es bei mir und ich gehe davon aus, dass niemand mit mir tauschen möchte. 😉

So freue ich mich, dass bei Euch der Sommer eingekehrt ist und ihr alle hoffentlich zufrieden und glücklich seit.

Liebe Grüsse aus dem schönen Balimandala

M.

Pictures of the day – Wild sea

Posted in Impressionen on Juni 18, 2012 by maryoga

Das Meer ist wild und unberechenbar. Hat wohl mit dem Neumond zu tun und dementsprechend war auch die Nacht. Schlaflos in Bali

Zum Vergleich ein Bild von vorgestern

 

Picture of the day

Posted in Impressionen on Juni 14, 2012 by maryoga

Ein Teil meines Zimmers, mit Blick ins Grüne und auch aufs Meer….

Erste Eindrücke oder einfach ankommen in Bali

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Juni 12, 2012 by maryoga

„Freundschaft ist Liebe ohne Flügel“ –

Nach einer herzlichen Verabschiedung am Flughafen in Zürich (nicht nur da) bin ich doch mit schwerem Herzen abgereist und auch darum weil Abschiede nie einfach fallen….Loslassen um Neues zuzulassen…….Nun bin ich da und komme langsam an.

Ein grosses Glück ist es, dass Rainer und Gisela (die beiden Manager) mir Zeit lassen zum Ankommen und ich darf einfach sein. Eine wohl alte Müdigkeit steckt in meinen Knochen, denn ich schlafe seit ich da bin regelmässig um die 10-12 Stunden. Dominique (die auch liebevolle Seele im Resort- übrigens eine Bernerin) hat mich angestrahlt bei meiner Ankunft, dass mein Herz sofort hüpfte und sich erfreute. Auch die Angestellten erinnern sich an mich und nun lerne ich wieder neue Namen, neue Gesichter und Geschichten kennen. Ich erlebe das indonesische Leben neu. Gestern war ich im Dorf (Bondalem) und hatte einen lustigen Ausflug und habe mich gefreut, dass ich doch nicht alles vergessen habe was die indonesische Sprache betrifft. Jeden Tag wieder ein bisschen mehr und bald werde ich wohl schon wieder Indonesisch träumen…..

Hier also mal ein paar erste Eindrücke aus dem BaliMandala.