Archiv für Dezember, 2015

Nomau schöni Wiehnachte…..

Posted in Impressionen on Dezember 25, 2015 by maryoga

wünscheni öich aune use idWäut und hoffe dir heit aui gmüetläch gfiiret

Christmas

Stimmigsbiuder vor Insu, am Wiehnachtstag.

christmas1

christmas3Und am Abe hei mir ä Zeremonie gha, guet gässe und trunke und no lang nid ids Bett.

Advertisements

Pictures of the day

Posted in Impressionen on Dezember 20, 2015 by maryoga

Advent

Schöne Weihnachten von den Lustigen

 

Advent1

__________________________________________________________________________________

und eine Stunde später, sah es hier so aus :

advent2Regen, Wind und Welle und trotzdem noch warm….

Pizza auf Pef

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Dezember 19, 2015 by maryoga

Da unsere Gäste jeweils freitags abreisen und erst am Samstag die „Neuen“ kommen, sind manchmal nur wenige Gäste auf der Insel. Dies ist für uns die Gelegenheit den Pizzaofen einzuheizen und selbstgemachte Pizza zu essen. Der vor ein paar Jahren gebaute Pizzaofen funktioniert immer noch tip top, nur ein Kamin musste kürzlich neu gebaut werden, da der alte angefangen hat zu brennen. Natürlich brannte dann gleich das ganze Dach mit, doch mit der Feuerwehrlöschaktion vom Küchenteam Pef war das Feuer ganz schnell unter Kontrolle.
Gestern haben also Ali, Wiwi und Adi für uns leckere Pizza gebacken.

PizzaioloAli unser Pizzaiolo der ersten Stunde

Pizzaiolo2Wiwi, die erst vor ein paar Wochen das erste Mal Pizza überhaupt gegessen hat.

Bevor die Glut auch wirklich passend war, haben sich die männlichen Gäste auch beim Einheizen beteiligt, gell Duri? War fast wie beim normalen Grillen 😉 Männer halt…..
Da wir jeweils nur eine Pizza auf einmal im Ofen haben und somit nur eine nach der anderen serviert wird, kriegen die Gäste und wir dann die Pizza Stückchenweise serviert.
So besteht auch die Möglichkeit, dass jeder seine Wünsche anbringen kann oder eben gleich selber mitmacht beim Belegen.

Pizzaiolo5Mätthu und Adi, der fleissig am Teig ausrollen war

Natürlich findet dieser Anlass auch direkt vor dem Ofen statt, so dass wir alle mitmischen können.
Ein Luxus mehr, den gerade wir, die länger auf der Insel sind, immer wieder schätzen und uns die Bäuche vollschlagen.
Doch auch bei den Gästen kommt der Pizzaabend immer gut an.

Pizzaiolo1 Pizzaiolo3  Wenn jeweils noch etwas Teig übrigbleibt und das tut es fast immer, dann backen sich die Jungs und Mädels auch noch ihre Pizzen.
Schön zu sehen, wie sie dann nach getaner Arbeit auch noch genüsslich Pizza schlemmern.

Dolce far niente et la pizza – buon weekend

Liebe ist…..

Posted in laut gedacht on Dezember 17, 2015 by maryoga

….“Liebe ist das, was dich lächeln lässt wenn du müde bist.“ Paulo Coelho

So bin ich etwas müde und körperlich angeschlagen, doch die Liebe ist das was mich lächeln lässt und mir Kraft gibt. Ein Mann der mit leuchtenden Augen zu mir sieht
und mich in die Arme nimmt, das tut gut.

Wünsche euch auch viel Liebe und Gutes – strahlende Augen und strahlende Gesichter

Herzlich M.

Picture of the day

Posted in Impressionen on Dezember 10, 2015 by maryoga

GuysMeDec2015Lustige Truppe lässt euch alle grüssen

Pictures of the day

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Dezember 8, 2015 by maryoga

….auch der „Samichlous“ ist bei uns und er singt sogar und geht uns allen schon auf die Nerven nach nur einem Tag.

Doch zum Glück gibt es einen Knopf, damit er Ruhe gibt 🙂

DSCN1119

Und by the way. Wir haben im Januar und Februar noch einige Bungalows frei für Naturliebhaber, die gerne die Unter-wie auch die Überwasserwelt von Raja Ampat entdecken möchten. Auch wenn ihr keine Taucher seit, gibt es auch für Schnorchler ganz viel zu entdecken. Die ideale Auszeit hier auf Pef um die Alltagshektik zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen.

Wer besucht uns im neuen Jahr?

http://www.raja4divers.com

Und wer nicht bald kommt, der findet uns dann nicht mehr auf der Insel, denn wir planen einen weitere Auszeit…..

Auso chömet üs cho bsueche 🙂 Auf bald im Paradies?

Neue Erdenbürgerin

Posted in Inseltagebuch on Dezember 6, 2015 by maryoga

Letzten Freitag kurz vor der Abreise der Gäste kam Antonia zu mir und meinte sie hätte Bauchschmerzen. Vorauszusagen ist, dass Antonia schwanger war und niemand wusste so genau wann der Geburtstermin sein sollte. Gemäss ihrer Aussage vielleicht so ende Dezember. Sie arbeitete ganz normal im Housekeeping und sagte niemandem, dass sie etwas Schmerzen hatte. Ich schaute sie an, sah ihren Bauch, sah dass das Kind schon tief im Bauch wartet und wusste sofort, handeln. Nun gut, ich sagte ihr dann, sie soll sich hinlegen und das ich sofort zu ihr käme, alsbald die Gäste weg sind. Während des Verabschiedens und schauen, dass auch alle und alles mit auf dem Boot ist, konnte ich jedoch kaum an etwas anderes denken als an sie und was ich denn tun soll. Kann ich hier auf der Insel Geburtshelferin spielen? Nicht wirklich…..Wie soll ich was organisieren und überhaupt, wer hilft mir? Ehrlich gesagt war ich innerlich in Panik und doch versuchte ich klar zu denken.

Kurz später waren die Gäste weg und ich sofort auf dem Weg zu Antonia. Sie mit Schweissausbrüchen im Zimmer und dann gabs nichts mehr zu überlegen. Hab mir einen Captain und Boatscrew geschnappt, ein Boot startklar gemacht, ihre Freundin Louise war auch da und dann fuhren wir los. Antonia lief noch gemütlich und lächelnd zum Boot. Während der Fahrt und ich denke das Bootfahren hat dann alles noch beschleunigt, wurden die Wehen heftiger und kamen in kürzeren Abständen. Ich wusste nicht genau wieweit das Dorf weg ist wo sie lebt und dachte schon, nein bitte nicht auf dem Boot…..So sah ich dann nach rund 40 Minuten Bootsfahrt das Dorf und wusste, ja fast geschafft. Auch mit Schmerzen lief sie noch ins Haus und war tapfer. Danach kamen die Frauen „angerannt“, obschon gerannt übertrieben ist, legten eine Matte aus und los gings. Da die Hebamme nicht da war, holten sie eine alte Frau, die nicht mehr alleine gehen konnte, doch wohl aber schon x-Kindern geholfen hatte auf die Welt zu kommen. Ich sass wartend vor dem Haus, die Hunde und viele Kinder liefen ein und aus und es war ein Spektakel. Keine Stunde später hörte ich ein Kind schreien und die Kleine war da. Tücher wurden geholt und kurz später winkten mir die Frauen, dass ich doch hereinkommen soll. Da war sie nun, frisch gebadet und doch noch voller Schleim. Wie war ich erleichtert als ich sah, dass Antonia schon wieder sass und mir ein grosses Lachen schenkte. Sie sah nicht aus, als hätte sie gerade ein Kind zur Welt gebracht und ich fragte sie gleich ob sie wieder mit zur Insel will. Natürlich nicht 🙂  Ich hätte nicht gedacht, dass alles so schnell gehen wird und war doppelt froh, dass ich reagiert hatte und wir ins Dorf gefahren sind.

Dann sass ich also da, mit einem Neugeborenen, um mich herum bestimmt 20 andere Kinder und ein paar Frauen mit roten Zähnen. Die Kleine griff meine Finger und ich hatte nur noch „Jöööömomente“ und war den Tränen nahe.

Da es anfing dunkel zu werden, entschieden wir uns dann zurück auf die Insel zu fahren und auf dem Weg zurück sagte mir Louise, dass die Kleine meinen Namen kriegen würde. Zuerst dachte ich, dass sei ein Witz, ist es anscheinend jedoch nicht. Marionna Maya Dimara, tönt noch schön finde ich.

In den umliegenden Dörfern gibt es mittlerweilen ein paar Mädchen die Maya heissen und bald gibt es auch einen Res oder Fabienne, je nachdem was es wird. Fabienne ist die Nichte von Maya und hat früher hier gearbeitet und Res, der Neffe und Gottenkind von Maya ist im Moment auch auf der Insel. Ich fühle mich geehrt, dass es hier in Raja Ampat nun eine Marionna gibt, die erst ein paar Stunden alt ist.

Dies eine der Geschichten , die das Leben hier mit sich bringt.

Schönen Sonntag in die Welt