Archiv für Februar, 2011

Die Welt ist so klein

Posted in Inseltagebuch on Februar 13, 2011 by maryoga

In Kuta angekommen und es ist so schlimm wie ich es gedacht habe. Viele viele Touristen und hunderte von Shops und alle verkaufen dasselbe. Hundert mal wird man gefragt ob man ein Taxi will und hundert mal sollte man in diesem Shop einkaufen weils so günstig ist. Nun gut, hab nun alle Sachen gekauft die ich brauche für die Jungs und Mädels, bin sogar wieder einmal in einem grossen Einkaufszentrum gewesen (Carrefour lässt grüssen).

Gestern Abend bin ich mit einem Engländer ins Gespräch gekommen und als er erfuhr, dass ich Schweizerin bin hat er mir sein GA gezeigt und gemeint, seine Ex. Freundin komme aus Schwarzenburg. Da hat es mir grad die Sprache verschlagen. Unglaublich nicht?

Nun brate ich mich noch etwas in der Sonne, schaue den knackigen Surfern zu und geniesse den vorletzten Tag im heissen Bali. Fertig shoppen, kein Geld und keine Lust mehr. Tanzen war ich nicht und werde es wohl auch sein lassen, ist alles zu aufgesetzt und die Touristen hier stossen mich eher ab als an.

Ein letztes Mal liebe Grüsse aus Bali und schon in ein paar Tagen wieder auf der Insel.
M.

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Ubud adiö

Posted in Inseltagebuch on Februar 11, 2011 by maryoga

D Täg hie in Ubud si verbi und morn fahri ids südläche Kuta und id Mönschemasse. Erinnere mi a vor zäh Jahr, denn hani Kuta schreckläch gfunde und äs wird mir wohl morn nid anders ga. Doch ig weiss was uf mi zuechunnt. Viläch stürzeni mi mau no ids Nachtläbe. Weiss zwar scho fasch nümme wie das geit, doch so wieder mau abtanze wär no cool. Wenn ds Wätter mitmacht wirdi no chli am Strand umehänge, läse, sünnele und mi witterhin mit Massage abgä.

Mi Tag hüt isch wieder gspickt gsi mit Indonesischstund nä, mit em Lehrer ga ds Mittäg ässe, de Yoga und nachdäm Massage, ha mir wieder mau ä Sunnebrüue kouft (aus hätti no keini) und sogar nöii Havaianas. Isch überhoupt kei säubschtverständlächkeit das äs das hie git. (Ha sogar weniger zaut wie däheime im Olmo) Mis Abehighlight isch itze grad, dass ig äs köschtlächs „Pain au chocolat „isse, äs isch aus wäri in Frankrich.

Itze wird mau packt und hoffe, dass ig überhoupt no gnue Platz im Rucksack ha und ha doch geng no nid aues woni möcht und für d Jungs und d Mädels hani o no nid aues. Zum Glück choschtet hie Übergepäck pro Kilo nur öppe ä Dollar, immerhin ruiniert mi das nid.
Machets Guet und tüet Guets

Sampai jumpa
M.

Ps: Berliku liku isch äs nöis Lieblingswort vo mir und heisst Zick Zack.

Picture of the day

Posted in Impressionen on Februar 10, 2011 by maryoga

Unterwegs mit Helm und geschaltetem Motorrad. Nicht ganz dasselbe wie Zuhause, doch Biene summ summ summ…I like it- Saya suka

Picture of the day – Ganesha vor meiner Haustür

Posted in Impressionen on Februar 8, 2011 by maryoga

 

Einer der beliebtesten Gottheiten im Hinduismus. Meistens ist die Statue von Ganesha etwas vom Ersten was in ein neues Haus kommt, als Glückssegen und Neuanfang. Der Glücksgott für unseren  Weg und verkörpert auch Weisheit und Intelligenz.

Unterwegs in Indonesien

Posted in Impressionen, Inseltagebuch on Februar 6, 2011 by maryoga

Nachdem ich am ersten Februar die Insel verlassen habe, bin ich nun in Bali angekommen und verbringe eine Woche hier in Ubud. Habe mir vorgenommen, Yoga zu machen, mich täglich massieren zu lassen und habe auch schon damit begonnen….Habe Muskelkater wie schon lange nicht mehr! Bis jetzt hat es jeden Tag geregnet, nix von Sonne und heissen Temperaturen. Gut, warm und tropisch ist es dennoch. Die Reise bis nach Bali war länger als gedacht, da ich nicht auf direktem Weg hierher gefahren bin. Mein kurzer Aufenthalt in Yogjakarta war gut, die Stadt hat mir gefallen (meistens finde ich Städte nicht wirklich toll) und ich konnte Borobudur anschauen. Eine Tempelanlage welche mich sehr an Angkor Wat in Kambodscha erinnert hat und ich weiss zwar nicht viel über die Geschichte des Tempels, doch habe es einfach genossen zu schauen und zu sein. Die Abendstimmung war schön, es hatte kaum Touristen und solche Plätze sind immer wieder mysthisch. Klar, dass ich auch ein paar Bilder machen musste.

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Borobudur

Dann wollte ich unbedingt auf den Vulkan Bromo rauf und habe eine 2-tages Tour gebucht mit Anreise nach  Bali. Nun, die Idee war zwar gut (tun viele Touris) doch irgendwie ging der Schuss nach hinten raus. Ich fand die Reise unglaublich anstrengend. Sass an meinem Geburtstag über 10h im Bus und als wir abends im Kaff unter dem Bromo ankamen, wars dunkel, kalt wie die Sau (hab gefroren wie schon lange nicht mehr) und wir wurden eingeäschert. Erst da haben wir erfahren (gut, ich hätte mich informieren sollen), dass der Vulkan aktiv ist und es nicht möglich ist auf den Vulkan zu steigen und wir nur zu einem Aussichtspunkt marschieren können. Nach einer durchgefrorenen Nacht (das Zimmer war einfach nur schrecklich!) gings dann morgens um vier los um den Sonnenaufgang und den Bromo zu sehen. Da es jedoch bewölkt war, konnte kein Sonnenaufgang bestaunt werden und doch war die Sicht auf den Bromo beeindruckend. Diese riesige Wolke, die immer wieder neue Formen annahm, das „Gewitter“ wenn der Vulkan ausbrach. Doch kaum war ich bei diesen Aussichtspunkt wollte ich wieder runter, es war sooooo kalt und hat gewindet wie blöd und ich habe weder meine Füsse, noch meine Hände gespührt und die Nase war auch fast eingefroren. Bin wohl nicht mehr so kalttauglich, oder aber mir haben einfach die passenden Kleider gefehlt. (D.h Daunenjacke, Mütze, Handschuhe und Schal)

 

Im Tal leben die Menschen in der Aschenwolke und ich fand es unglaublich, dass da überhaupt noch jemand lebt, trostlos, grau und alles sah aus als würde die Welt bald untergehen.  

Dann ging es wieder mit dem Bus weiter und nach weiteren 10h kam ich auf Bali an  und bin nun in Ubud. Gestern habe ich meinen Geburtstag nachgeholt, habe mir schöne wenn auch für indonesische Verhältnisse teure Yogahosen gekauft, habe mir eine Lomi Lomi Massage gegönnt und abends genoss ich eine leckere Pizza (mit viel Rucola drauf). Auf diesem Weg vielen herzlichen Dank für die all die guten Wünsche, schön, dass so viele Menschen an mich denken.

Schicke tropische Grüsse aus Bali
M.