Archive for the laut gedacht Category

Vor zehn Jahren…

Posted in Inseltagebuch, laut gedacht on Oktober 6, 2019 by maryoga

Vor genau zehn Jahren hat mein Leben in Indonesien begonnen auch wenn ich damals noch nicht wusste, dass 8 Jahre daraus werden. Heute, 2 Jahre nach der Rückkehr in die Schweiz, nach meinem „nun doch angekommen sein“ in der alten Heimat, bin ich immer wieder in Gedanken in der Erinnerung.  Die „andere Welt“ die mein Leben auch geprägt hat, gehört zur Vergangenheit und ich denke gerne daran zurück.

 

Vor zehn Jahren verliess ich Bern, fand ich neue Zuhause/Inseln, neue Freunde und auch neuen Familien. Diese sind nun wieder in der Ferne und ab und zu packt mich die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach Weite und nach dem Unbekannten…..Und ich bin happy in der Schweiz zu sein, genau da wo ich bin. Mit all dem was ist.

 

Ich denke den grössten Unterschied von vor zehn Jahren und heute ist, dass ich das Glück hatte die Liebe gefunden zu haben. Ein grosses Geschenk und nun leben wir gemeinsam in der Schweiz.

imag0644.jpg

Wer Lust hat und mag, hier nochmals zum Nachlesen, meine ersten Schreibeindrücke

https://maryoga.wordpress.com/2009/10/05/erste-schreib-eindrucke/

 

Auf bald Herzlich M.

Wer bist du?

Posted in laut gedacht, weiter geben on März 15, 2019 by maryoga

Eine Geschichte, die mir gerade begegnet ist und die ich gerne teilen möchte.

Diese Geschichte erinnert mich an eine Begegnung die ich vor rund 20 Jahren in Indien hatte. Es war zwar kein Richter, Gott oder Guru (Meister) der mich das fragte, aber es brachte mich damals ins Zweifeln und ich verstand nicht, was diese Person genau von mir wissen und hören wollte. Ich hatte keine Antwort darauf.

Heute bin ich.  Auch wenn auf dem Weg zu mir, weder erleuchtet noch beinahe dran. Ich bin.  (So Vieles und Nichts)

Danke dem Schriftsteller Anthony de Mello für’s Erinnern….

Wer bist du?

Eine Frau lag im Koma. Plötzlich hatte sie das Gefühl, sie käme in den Himmel und stände vor dem Richterstuhl.
„Wer bist du?“ fragte eine Stimme.
„Ich bin die Frau des Bürgermeisters“, erwiderte sie.
„Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern wer du bist.“
„Ich bin die Mutter von vier Kindern“.
„Ich habe nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern wer du bist.“
„Ich bin Lehrerin.“
„Ich habe nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern wer du bist.“
Und so ging es weiter. Alles, was sie erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage zu sein „Wer bist du“.
„Ich bin eine Christin.“
„Ich fragte nicht, welcher Religion du angehörst, sondern wer du bist.“
„Ich bin die, die jeden Tag in die Kirche ging und immer den Armen und Hilfsbedürftigen half.“
„Ich fragte nicht, was du tatest, sondern wer du bist.“
Offensichtlich bestand sie die Prüfung nicht, denn sie wurde zurück auf die Erde geschickt. Als sie wieder gesund war, beschloss sie, herauszufinden, wer sie war. Und darin lag der ganze Unterschied.

Die Moral der Geschichte: „Deine Pflicht ist es, zu sein. Nicht irgend jemand, nicht ein Niemand – denn darin liegt Habgier und Ehrgeiz -, nicht dies oder jenes zu sein – und dadurch abhängig zu werden- , sondern einfach zu sein.

So einfach und so schwierig.

Fällt es dir auch auf, dass wenn du jemanden Neues kennenlernst, einer der ersten Fragen jeweils ist, was er oder sie beruflich tut? Verheiratet ist oder Kinder hat?
Brauchen wir das um uns ein Bild zu machen welches jedoch „nur“ unseres ist?
Macht es uns „sicherer“ wenn wir wissen was das Gegenüber für einen Beruf ausübt?
Brauchen wir „das Schubladisieren“ weil wir nichts anderes kennen?

Was sind wir ohne all das?

Einen sinnfragenden Gedankengruss zu dir in die Welt

Herzlich M.

 

 

 

 

 

 

 

https://maryoga.wordpress.com/

Ein Schritt nach dem anderen….

Posted in Inseltagebuch, laut gedacht on Mai 11, 2018 by maryoga

Seit heute habe ich meinen neuen Flyer und erfreue mich gerade sehr daran 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So stark, dass ich dies mit euch allen teilen will.

Und weiter gehts….mit neuer Frische aus den Bergen in meiner Kurzauszeit

 

Herzlichst M.

Bald schon…..

Posted in laut gedacht, weiter geben on März 19, 2018 by maryoga

……findet ihr unter der Adresse von http://www.maryoga.ch

meine neue Homepage zu Yoga, Seelenzentriertem Coaching und….

Für Menschen die nun vielleicht schon auf der Seite gelandet sind & nicht
ganz verstehen was dieser Blog mit Yoga und Coaching zu tun hat?
Noch nicht so viel….

—————————————————————————————————————-

Doch lade ich euch ein, dass Ihr  in meinen Beiträgen der letzten acht Jahre schnuppert.
Ihr auf diese Weise einen Teil von mir kennenlernen könnt, der nicht
mit Yoga oder seelenzentriertem Coaching zu tun hat.
Und doch dazu geführt hat da zu sein wo ich im Moment bin.

Alles ist verbunden, ganzheitlich und klar….

more is coming soon…..

Drei X ein erstes Mal….

Posted in laut gedacht on März 7, 2018 by maryoga

Mein Tag war ein grosser Erfolg und ich durfte gleich drei Sachen in meinem Leben das erste Mal tun 🙂

Ein erstes Coaching mit einer „fremden Person“ erleben, eine erste Relaqua Stunde unterrichten

und das erste Mal in meinem Leben den Coiffeur angerufen und gleich zwei Termine vereinbart.

Ich lebe noch und es geht mir gut dabei.

Wann habt ihr das letzte Mal „ein erstes Mal“ erlebt?

 

Vom WinterindenFrühlingsgrüsse M.

Wer guckt da?

Posted in laut gedacht on Februar 26, 2018 by maryoga

https://www.relaqua.de/bern-schweiz

Relaqua

Posted in Impressionen, laut gedacht on Februar 5, 2018 by maryoga

Vor ein paar Wochen ist mir der Begriff Relaqua das erste Mal ins Ohr gekommen.

 

 

 

 

 

 

Bei Relaqua handelt es sich um Techniken und Fertigkeiten aus dem Apnoesports.
Jedoch ist bei Relaqua nicht die Leistung oder der Sport zentral, sondern die
Entspannung.
Die mit Techniken aus dem
Yoga, der Meditation, Pranayama (Atemübungen) , dem Floating
(sich treiben lassen im Wasser) und den Atempausen genutzt wird um in eine Tiefenentspannung zu kommen.
http://www.relaqua.de

Als ich dann etwas mehr darüber erfuhr war für mich ganz schnell klar, das möchte ich ausprobieren, erfahren.
So war ich nun vier Tage an einer Ausbildung und werde bald selber Relaqua in Bern anbieten.
Wohl schon ab März im Kompetenz Wasser in Bern.
http://www.kompetenzwasser.ch

Eine Freude mit all dem unterwegs zu sein.

Mein SEINS Köfferli wird voller….. Yoga unterrichten, Coachings geben und Relaqua wie
auch Atemkurse unter die Menschen bringen.
Ein Anfang mit kleinen Schritten.

So kann es gehen…..

Posted in laut gedacht on August 3, 2016 by maryoga

Letzte Woche erschien ein Artikel in der Berner Zeitung und es wurden ein paar Berner Badmeister ausgesucht und interviewt. Da es doch weniger Badmeisterinnen gibt, waren sie dann auf der Suche nach einer Frau und sind bei mir „gelandet.“

Small Talk zum Füllen des Sommerlochs und ich bin eine gute Erfahrung reicher 🙂

http://www.bernerzeitung.ch/Wie-viele-Leben-haben-Sie-schon-gerettet/story/20834845

Auf dem Weg…..

Posted in laut gedacht, weiter geben on Juli 14, 2016 by maryoga

zur Erleuchtung? Hihi, noch weit weg davon und doch neu inspiriert von einer Frau die nicht nur ein Buch geschrieben hat, sondern aus meiner Sicht auch erleuchtet ist. Gerne möchte ich euch einen Ausschnitt aus ihrem Buch “ Im Kreis der Liebe leben -Mut zum wahren Mensch-Sein mitgeben. Wie schon ein paar Mal, geht es wieder um den einzigen Moment den wir haben, das JETZT.

„Erleuchtung kann als ein Prozess gesehen werden, der jeden Augenblick stattfindet. Kein Mensch kann wirklich erleuchtet sein; denn leuchten kann ES nur vollständig, wenn niemand da ist. Nach einer Erfahrung der Union Mystica, die oft nur einen sehr kurzen Einblick gewährt, geht das Leben weiter. Aber es gibt einen neuen inneren Bezug. Auf einem inneren Weg geht es um Selbstverwirklichung. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung . Die Transformation von einem ICH-fixierten in einen ICH-freien Raum benötigt für die meisten Menschen Zeit. Wir erfahren dabei, dass die gebundene ICH- Kraft mehr und mehr zu einer Gewissheit und Lebenswurzel wird. In der allertiefsten Tiefe ist absolute Stille, das grosse Geheimnis – jenseits des Nennbaren. Es ist, was ist. Im Alltag zeigt sich Gewahrsein – das, was ist – immer deutlicher. Ich vermag mehr und mehr ganz in diesem Augenblick , im Jetzt, zu leben, ohne die Vergangenheit oder in die Zukunft abzuschweifen. Gewahrsein ist, war und wird immer sein. Gewahrsein ist die einzige Konstante- und gleichzeitig ist jeder Tag neu. Jeder Tag ist ein guter Tag. Jeder Tag ist ein neuer Tag, und jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Im Jetzt paart sich Gewahrsein mit einer ungeheuren Dynamik, die in der absoluten Stille wurzelt. So ist es das Gewahrsein, das unveränderlich und immer ist, wie ein Surfbrett, das ich jeden Tag hervorhole, um die Wellen im alltäglichen Geschehen zu reiten. Manchmal sind es kleine Wellen, manchmal sind es grössere Wellen. In diesem Hier und Jetzt verschwindet auch allmählich immer mehr die persönliche Geschichte, d.h. die Identifikation damit. Sie wird unwichtig. Sie verliert an Bedeutung. Ohne eigene Geschichte sind wir frei. Es bedeutet , dass die Konditionierungen – persönlich, familiär, gesellschaftlich- transzendiert sind. Das Leben entfaltet sich spontan und natürlich. Es gibt nur diesen Augenblick. Das Leben ist immer nur Jetzt. Es ist das Einzige, was wirklich existiert. Ausser dem Hier und Jetzt gibt es keine Sicherheit. Alles andere ist unsicher. Wir wissen nichts. Und selbst wenn wir diesen Augenblick genau betrachten, was ist er? Wer sind wir? Was ist die Welt, das Universum? Wissen wir es wirklich?

Danke Annette Kaiser für deine Zeilen. Ich bin sicher, dass sie mich weiterbegleiten wird in meinem täglichen Sein. Vielleicht könnt ihr mit diesen Zeilen nichts anfangen und vielleicht jedoch bleibt etwas „hängen“?

Alles Liebe M.

Überraschung

Posted in Inseltagebuch, laut gedacht on Februar 14, 2016 by maryoga

Was für eine freudige Überraschung gestern als ich zurück auf die Insel kam. Erstens war es nach ein paar Tagen Sorong schön wieder auf der Insel zurück zu sein auch wenn mir die Tage in der „Stadt“ gut getan haben.

IMG-20160213-00139

Doch ich fand ein Päckli und einen Brief aus Europa auf meinem Pult liegend.  Der Brief an uns beide addressiert und abgestempelt am 4.12.2014. Die Schwester von R. hatte uns eine Weihnachts-und Neujahrskarte geschickt und so haben wir die Wünsche nun halt ein Jahr später erhalten. Merci Elke 🙂

…..und dann lag da noch ein kleines Päckli welches im November 2015 auf die Post gebracht wurde. War ja gar nicht mal so lange unterwegs . Ich habe ein Geburtstagsgeschenk erhalten und es ist angekommen, soooo schön. Merci Barbara für den tollen Duft.

Es kann wohl kein Zufall sein, dass gerade beides gleichzeitig angekommen ist. Ich gehe davon aus, dass diese beiden Sachen irgendwo liegen geblieben sind. Jemand fand nun, er oder sie könnte sich mal darum kümmern. Danke dem Jemand für die Bemühung und die Freude, die er damit gemacht hat.

Dies meine Sonntagsnews aus der Ferne – Liebe Grüsse M.