Archive for the laut gedacht Category

So kann es gehen…..

Posted in laut gedacht on August 3, 2016 by maryoga

Letzte Woche erschien ein Artikel in der Berner Zeitung und es wurden ein paar Berner Badmeister ausgesucht und interviewt. Da es doch weniger Badmeisterinnen gibt, waren sie dann auf der Suche nach einer Frau und sind bei mir „gelandet.“

Small Talk zum Füllen des Sommerlochs und ich bin eine gute Erfahrung reicher 🙂

http://www.bernerzeitung.ch/Wie-viele-Leben-haben-Sie-schon-gerettet/story/20834845

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Auf dem Weg…..

Posted in laut gedacht, weiter geben on Juli 14, 2016 by maryoga

zur Erleuchtung? Hihi, noch weit weg davon und doch neu inspiriert von einer Frau die nicht nur ein Buch geschrieben hat, sondern aus meiner Sicht auch erleuchtet ist. Gerne möchte ich euch einen Ausschnitt aus ihrem Buch “ Im Kreis der Liebe leben -Mut zum wahren Mensch-Sein mitgeben. Wie schon ein paar Mal, geht es wieder um den einzigen Moment den wir haben, das JETZT.

„Erleuchtung kann als ein Prozess gesehen werden, der jeden Augenblick stattfindet. Kein Mensch kann wirklich erleuchtet sein; denn leuchten kann ES nur vollständig, wenn niemand da ist. Nach einer Erfahrung der Union Mystica, die oft nur einen sehr kurzen Einblick gewährt, geht das Leben weiter. Aber es gibt einen neuen inneren Bezug. Auf einem inneren Weg geht es um Selbstverwirklichung. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung . Die Transformation von einem ICH-fixierten in einen ICH-freien Raum benötigt für die meisten Menschen Zeit. Wir erfahren dabei, dass die gebundene ICH- Kraft mehr und mehr zu einer Gewissheit und Lebenswurzel wird. In der allertiefsten Tiefe ist absolute Stille, das grosse Geheimnis – jenseits des Nennbaren. Es ist, was ist. Im Alltag zeigt sich Gewahrsein – das, was ist – immer deutlicher. Ich vermag mehr und mehr ganz in diesem Augenblick , im Jetzt, zu leben, ohne die Vergangenheit oder in die Zukunft abzuschweifen. Gewahrsein ist, war und wird immer sein. Gewahrsein ist die einzige Konstante- und gleichzeitig ist jeder Tag neu. Jeder Tag ist ein guter Tag. Jeder Tag ist ein neuer Tag, und jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Im Jetzt paart sich Gewahrsein mit einer ungeheuren Dynamik, die in der absoluten Stille wurzelt. So ist es das Gewahrsein, das unveränderlich und immer ist, wie ein Surfbrett, das ich jeden Tag hervorhole, um die Wellen im alltäglichen Geschehen zu reiten. Manchmal sind es kleine Wellen, manchmal sind es grössere Wellen. In diesem Hier und Jetzt verschwindet auch allmählich immer mehr die persönliche Geschichte, d.h. die Identifikation damit. Sie wird unwichtig. Sie verliert an Bedeutung. Ohne eigene Geschichte sind wir frei. Es bedeutet , dass die Konditionierungen – persönlich, familiär, gesellschaftlich- transzendiert sind. Das Leben entfaltet sich spontan und natürlich. Es gibt nur diesen Augenblick. Das Leben ist immer nur Jetzt. Es ist das Einzige, was wirklich existiert. Ausser dem Hier und Jetzt gibt es keine Sicherheit. Alles andere ist unsicher. Wir wissen nichts. Und selbst wenn wir diesen Augenblick genau betrachten, was ist er? Wer sind wir? Was ist die Welt, das Universum? Wissen wir es wirklich?

Danke Annette Kaiser für deine Zeilen. Ich bin sicher, dass sie mich weiterbegleiten wird in meinem täglichen Sein. Vielleicht könnt ihr mit diesen Zeilen nichts anfangen und vielleicht jedoch bleibt etwas „hängen“?

Alles Liebe M.

Überraschung

Posted in Inseltagebuch, laut gedacht on Februar 14, 2016 by maryoga

Was für eine freudige Überraschung gestern als ich zurück auf die Insel kam. Erstens war es nach ein paar Tagen Sorong schön wieder auf der Insel zurück zu sein auch wenn mir die Tage in der „Stadt“ gut getan haben.

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Doch ich fand ein Päckli und einen Brief aus Europa auf meinem Pult liegend.  Der Brief an uns beide addressiert und abgestempelt am 4.12.2014. Die Schwester von R. hatte uns eine Weihnachts-und Neujahrskarte geschickt und so haben wir die Wünsche nun halt ein Jahr später erhalten. Merci Elke 🙂

…..und dann lag da noch ein kleines Päckli welches im November 2015 auf die Post gebracht wurde. War ja gar nicht mal so lange unterwegs . Ich habe ein Geburtstagsgeschenk erhalten und es ist angekommen, soooo schön. Merci Barbara für den tollen Duft.

Es kann wohl kein Zufall sein, dass gerade beides gleichzeitig angekommen ist. Ich gehe davon aus, dass diese beiden Sachen irgendwo liegen geblieben sind. Jemand fand nun, er oder sie könnte sich mal darum kümmern. Danke dem Jemand für die Bemühung und die Freude, die er damit gemacht hat.

Dies meine Sonntagsnews aus der Ferne – Liebe Grüsse M.

Denken und Danken

Posted in laut gedacht on Februar 11, 2016 by maryoga

Ich habe Zeit zum Denken, Nachdenken und Umdenken. Die letzten Monate auf der Insel haben mich Einiges gelernt, viel Gutes wie auch weniger Gutes. Egal wo man lebt und liebt, gibt es ALLES, gut -schlecht, lustig-traurig-es ist immer Licht-Schatten, Ying-Yang etc.

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Ich sehe es als ein weiterer „Lehrblätz“ in meinem Leben. Abgrenzen war noch nie meine Stärke und nun habe ich nochmals erleben dürfen, was es bedeutet, wenn Frau sich auf Dauer nicht abgrenzen kann.  Hallo Deja Vù 😉 Ich konnte von den Menschen lernen, mit denen ich tagtäglich arbeitete, von ihrer Ausgelassenheit, Unbeschwertheit jedoch auch manchmal Gleichgültigkeit. Die meisten „Papuas“ sind stolze Menschen und es hat eine Zeit gedaudert, bis ich herausgefunden hatte, wie ich mit ihnen sprechen, resp. verhandeln muss.

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Psychologisches Geschick von Vorteil und nicht immer ist es mir gelungen. Zusätzlich kommt da natürlich noch die Sprachbarriere, resp. die Gefahr der Missverständnisse durch die nicht heimische Sprache. Eine weitere Tatsache ist, dass gerade die Menschen aus den umliegenden Dörfern, nie wirklich die Gelegenheit hatten eine gute Schule zu besuchen.  Die meisten können schreiben und lesen. Doch ihr Wissensstand ist beschränkt. Gute Lehrer zu finden, die abseits von der Zivilisation leben und unterrichten sollen, ist sehr schwer. Ich nenne es „Lernresistenz“ weil sie es nie gelernt haben. Die Kombination von Stolz und Unwissenheit, macht es für uns „Westler“ zur Herausforderung mit dem richtigen Fingerspitzengefühl die Menschen zu führen und ihnen auch etwas „lernen, mitgeben“ zu wollen.  Jemandem etwas zu lernen, der es A, gar nicht wirklich versteht und B übermorgen wieder vergessen hat, kann auf die Dauer ermüdend sein. Natürlich sind nicht alle so, doch der Mentalitätsunterschied bleibt. Das ist nur ein Beispiel von vielen und da habe ich mich, wie soll ich sagen, „darin verloren“ und es gelang mir nicht mehr abzuschalten, mich eben abzugrenzen.

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Der Spagat von Menschen führen, auch immer wieder Regeln durchsetzen, ab und zu auch „die Böse“ sein und für alle DA sein, sei es Angestellte oder Gäste und weiterhin für mich wie auch zu meiner Liebe zu schauen, das ist mir, so empfinde ich es im Moment, nicht gelungen. Es allen Recht machen zu wollen, und doch auch zu  wissen, dass ich es nie allen Recht machen kann, hat in mir ein Gefühl der Resignation hinterlassen. (Das wird sich wieder verändern, ich weiss)

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Das ganze „InselPaket“ hat dazu geführt, dass ich seit Wochen immer wieder krank war/bin. Wenn es nicht Migräne ist, dann habe ich Fieber oder kämpfe mit Lungenproblemen oder habe Herzrasen oder und oder… Es ist eine „never ending Story“. Ich bin an diesem Punkt angelangt, wo ich meinen Körper nicht mehr überhören kann und will.
Keinen Moment möchte ich missen den ich erlebt habe, denn ich weiss, dass alles im Leben einen Sinn hat und mich all das zu dem macht was ich bin. Ich bin sehr dankbar und froh darüber, dass ich ein Teil der Raja4Divers Familie sein durfte, speziell Maya habe ich Vieles zu verdanken und ich bewundere sie. Auch weiss ich jetzt schon, dass ich einige vermissen werde.

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Mein Bedürfnis mich wieder mehr mir zuzuwenden, mir mehr Beachtung zu geben und für mich einzustehen ist da. Aufhören „die Welt zu retten“ (na ja, nicht ganz aufhören), doch mehr meine eigene Welt wieder zu leben. Auf das freue ich mich – So wünsche ich euch allen sonnige Gedanken und auch die Zeit um über euer Sein nachzudenken.

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Liebe ist…..

Posted in laut gedacht on Dezember 17, 2015 by maryoga

….“Liebe ist das, was dich lächeln lässt wenn du müde bist.“ Paulo Coelho

So bin ich etwas müde und körperlich angeschlagen, doch die Liebe ist das was mich lächeln lässt und mir Kraft gibt. Ein Mann der mit leuchtenden Augen zu mir sieht
und mich in die Arme nimmt, das tut gut.

Wünsche euch auch viel Liebe und Gutes – strahlende Augen und strahlende Gesichter

Herzlich M.

20 Minuten in Raja Ampat

Posted in Inseltagebuch, laut gedacht on September 2, 2015 by maryoga

Gerade gabs News aus der Schweiz, dass Maya am 1. September im „20 Minuten“ erschienen ist mit einem kurzen Artikel über sie und das Resort. Wie geil ist das denn oder? Kann es grad nicht anders ausdrücken……Gratis Werbung und die Schweiz weiss Bescheid –
wer lesen mag, hier das PDF dazu 🙂

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Stille hören

Posted in laut gedacht on Juli 11, 2015 by maryoga

Immer wieder tut es gut, sich einen Tag aus dem Inselleben zu nehmen. Was nicht heisst, dass wir dann aufs Festland kommen, jedoch aber uns den Tag so gestalten, dass wir keine Gäste und auch keinen Staff antreffen. Ist fast ein bisschen ein „Versteck spielen“ und braucht es halt einfach auch um abzuschalten. So nahmen wir uns letzte Woche wieder einmal ein Kayak um in die Lagune zu fahren und um „die Stille zu hören“. Sich treiben lassen und mit der Stille auch aufhören zu denken und nur noch SEIN.  Das war eines unserer Highlights.

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Und dazu habe ich später ein weiteres Gedicht von Rainer Maria Rilke gelesen was mich dazu bringt es mit euch zu teilen:

Ich habe mich oft gefragt,
ob nicht gerade die Tage,
die wir gezwungen sind,
müßig zu sein,
diejenigen sind,
die wir in tiefster Tätigkeit verbringen?
Ob nicht unser Handeln
selbst, wenn es später kommt,
nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist,
die in untätigen Tagen in uns geschieht?
Jedenfalls ist es sehr wichtig,
mit Vertrauen müßig zu sein,
mit Hingabe,
womöglich mit Freude.
Die Tage, da auch unsere Hände sich nicht rühren,
sind so ungewöhnlich still, daß es kaum möglich ist,
sie zu erleben, ohne vieles zu hören.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und grüsse mit stillen Gedanken aus dem sonnigen Pef