3 Monats-Zeremonie

Die Zeremonien für ein balinesisches Hindukind beginnt kurz nach der Geburt, wenn durch einen anwesenden Priester die Nabelschnur durchtrennt wird und das Neugeborene seine Segnung vor dem Schutz der Dämonen kriegt.

Nach 1 Monat und 7 Tagen wird in einer zweiten, kleineren Zeremonie dem Säugling ein temporärer Name gegeben, um die Dämonen zu verwirren. So werden sie abgehalten von dem Kind Besitz zu ergreifen. Das bereits dritte Ritual ist die 3−Monats−Zeremonie, welche nicht zwingend genau 90 Tage nach der Geburt erfolgt, sondern sich wiederum aus dem balinesischen Kalender errechnet. (Das balinesische Kalenderjahr dauert 420 Tage)

Die eigentliche Zeremonie wird vom Priester vollzogen. Dem Säugling werden kupferne oder silberne Ringe um Hand− und Fußgelenke angezogen. Nun bekommt das Kind seinen wirklichen Namen.

So geht es dann weiter, mit sechs Monaten folgt noch mal eine Zeremonie und natürlich kostet jede Zeremonie Geld für die Opfergaben. Nach 6 Monaten darf ein Kind erstmals auf den Boden gesetzt werden.

Wir waren kürzlich mitdabei als Zwillinge ihre 3 Monats-Zeremonie erhalten haben und es war eindrücklich. Die beiden Mädels zuckersüss und interessant das Ganze zu beobachten.

Eine Antwort to “3 Monats-Zeremonie”

  1. Hoi Bella, die sind wirklich Süss.Die Kultur ist schon ganz anders als bei uns,intressant allemal.
    Bin eine Woche weg,fahren nach Salzburg und Graz.
    E gueti Zyt und e liebs Grüessli.
    Kathrin

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