Ein Schoggitag

Der  Status „Ankommen“ und keine beruflichen Aufgaben, geben mir Raum die Zeit mir zu widmen. Nicht um Euch neidisch zu machen, sondern um Euch einen „langweiligen“ Tag zu beschreiben, hier ein paar Ausschnitte daraus:

Nach erneuten 10h Schlaf gönnte ich mir ein paar Dehn-und Streckübungen mit Yoga. Da ich zu faul war an den Strand zu gehen, blieb ich einfach im Zimmer und liess die Sonnenstrahlen ins Zimmer scheinen. Danach brauchte ich einen Kaffee und ein erstes Hallo mit den neu angereisten Gästen. Nach einer Woche mit einer australischen Yogagruppe sind nun deutsche Gäste da und die Energie im Resort hat sich verändert.

Nun gut, Energie hin oder her. Zum Frühstück mampfte ich frische Ananas, Papaya und köstlichstes selber gebackenes Brot mit selbergemachter Konfi, dies mit Blick aufs Meer und Sonne im Gesicht.

Danach hatte ich um elf ein sportliches Rendezvous mit Rainer in unserem „Bondalemer Stadion Grasburg“.  (ja genau Grasburg) Wer die Ruine Grasburg in der Nähe von Schwarzenburg kennt, kann bestimmt verstehen warum mir dieser Platz von Anfang an sympathisch war.

Nach x-Jahren habe ich wieder einmal Tischtennis gespielt (was ich nun regelmässig tun werde) und war überrascht, dass ich überhaupt „ds Bäueli preicht ha“. Dank angeborenem gutem Ballgefühl war ich innert Minuten zu Schlägen bereit, die mich selber erstaunten. Der Körper vergisst alte Abläufe nicht und es war richtig gut und tat auch gut. Nach mehr als einer Stunde und ein paar schönen abschliessenden Ballspielen für den Tischtennisgott, schlossen wir das Stadion und ich begab mich in den kühlen Pool.

Das Meer ist immer noch etwas wild und zu aufgewühlt um Schwimmen zu gehen. Plötzlich machte es „platsch“ und Lisa landete im Pool. Lisa ist die siebenjährige Hündin mit einem erstaunlichem Charakter. Noch nie ist mir ein solcher Hund begegnet und sie verstehter sogar Berndeutsch. Gut, eigentlich weiss sie, dass sie nicht im Pool baden darf und dennoch tut sie es hin und wieder. So schnell sie im Wasser war, so schnell war sie auch wieder draussen. Ich drehte ein paar Runden und legte mich dann in die Sonne.

Dann war auch schon wieder Zeit zum Essen….

Statt Mittagsschlaf  machte ich mit Lisa einen Spaziergang am Strand und übte mich im „Stäckli schiesse“. Irgendwann kehrte sie um und so marschierten wir wieder zurück ins Resort. Lisa ist unglaublich und lässt sich auch schon von mir abduschen und einseifen, was für eine friedliche und grosszügige Seele.

Um sechs hiess es dann „sitzen“ in der wunderschönen Meditationshalle und auch da war Lisa mit von der Partie bis es dann um sieben zum Gong schlug. D.h. dreimal Gong und das Essen steht parat.

Ja, was noch? Ein Schluck Campari (dank Duty Free Shop) und ein paar Sternschnuppen rundeten meinen gemütlichen Schoggitag ab. So langweilig ist es bei mir und ich gehe davon aus, dass niemand mit mir tauschen möchte. 😉

So freue ich mich, dass bei Euch der Sommer eingekehrt ist und ihr alle hoffentlich zufrieden und glücklich seit.

Liebe Grüsse aus dem schönen Balimandala

M.

3 Antworten to “Ein Schoggitag”

  1. Wenn du weiter solche Berichte schreibst, musst du mich leider aus dem Verteiler nehmen, sonst werde ich noch depressiv 😉

    • Oh sooooooooooo schön,ansonsten „no comment“ ma Belle.
      Smile, du machst alles richtig, das Leben ist zu kurz um nicht zu geniessen.

      Tschüss
      Kathrin

    • Remöli, ich habe gar keinen Verteiler, ma’af 🙂 und dich depressiv zu machen ist das letzte was ich möchte….

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